Am Nikolaus-Ehlen-Gymnasium in Velbert fand eine politische Podiumsdiskussion mit Schülerinnen und Schülern der Oberstufe statt. Vertreter fast aller Ratsfraktionen waren eingeladen – nur eine Partei fehlte komplett: die AfD. Warum? Weil man uns nicht einmal eingeladen hat. Die AfD Velbert findet am Nikolaus-Ehlen-Gymnasium wie in der Vergangenheit auch an anderen Velberter Schulen nicht statt.
Was ist das für ein Demokratieverständnis, wenn man ausgerechnet die größte Oppositionspartei im Bundestag von der Diskussion ausschließt? Offenbar ist die Angst vor unseren Positionen so groß, dass man lieber jungen Menschen einseitige Debatten vorsetzt – ganz ohne echte Kontroverse und alternative Sichtweisen. Ein echter Beitrag zur politischen Bildung sieht anders aus.
Wir sagen: Wer Jugendliche ernst nimmt, der muss ihnen auch zutrauen, sich mit allen Positionen auseinandersetzen zu können. Demokratie ist, wenn Alle über Alles miteinander reden können. Denn auch wir als eine Ratsfraktion mit vier Mitgliedern (bisher) können eigene Ideen zum Beispiel zur Entwicklung der Stadtgalerie oder der künftigen Nutzung des Hertie-Geländes (und anderen kommunalpolitischen) Themen einbringen.
Velbert kann mehr Demokratie, dazu muss man sie aber zulassen und sich nicht hinter imaginären Brandmauern verstecken.
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